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    Slowakisch

    Slowakisch ist eine indoeuropäische Sprache, die zusammen mit dem Tschechischen, Polnischen, Kaschubischen und Sorbischen die westslawische Untergruppe der slawischen Sprachfamilie bildet. Es gibt ca. 6 Mio. Muttersprachler der slowakischen Sprache. Slowakisch ist zudem eine der EU-Amtssprachen.

    Die slowakische Sprache ist eng mit dem Tschechischen verwandt, was sich u. a. in Wortschatz und Grammatik zeigt. Bedingt durch ihre historische Verbindung ist die sprachliche Verständigung zwischen Slowaken und Tschechen in der Regel problemlos, wobei dies hauptsächlich auf die ältere Generation zutrifft. Eine Änderung ist hierbei durch eine unabhängigere Sprachentwicklung festzustellen.

    Die meisten Lehnwörter in der slowakischen Sprache kommen aus anderen slawischen Sprachen sowie aus dem Lateinischen und in neuester Zeit auch aus dem Englischen. Das Slowakische schreibt sich mit dem lateinischen Alphabet, welches jedoch um einige Buchstaben mit diakritischen Zeichen erweitert wurde.

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    Slowenisch

    Slowenisch zählt, wie die bulgarische, mazedonische, serbische und kroatische Sprache, zum südslawischen Zweig der indogermanischen Sprachen. Zwischen dem Slowenischen und dem Kroatischen besteht eine enge Verwandtschaft, was sich durch zahlreiche kroatische Lehnwörter im slowenischen Wortschatz bemerkbar macht. Auch eine gewisse Überschneidung mit dem Slowakischen lässt sich feststellen, allerdings gehört das Slowakische zur Gruppe der westslawischen Sprachen.

    Die slowenische Sprache verwendet das lateinische Alphabet mit zusätzlichen Sonderzeichen. Ein Merkmal des Slowenischen ist die Zweizahl bzw. das Dual, dass einem „wir beide” entspricht und eine eigene Konjugation fordert. Zudem zeichnet sich die slowenische Sprache durch zahlreiche sehr unterschiedliche Mundarten aus.

    Insgesamt gibt es etwa 2 Mio. Muttersprachler des Slowenischen. Es wird in Slowenien sowie in Teilen Österreichs, Italiens, Westungarns und den Gebieten des ehemaligen Jugoslawiens gesprochen. Zudem findet man Slowenisch Sprecher u. a. in Westeuropa, Argentinien, Kanada und den USA.

    Die slowenische Sprache ist historisch aus dem Fürstentum Karantanien hervorgegangen und hat seinen Ursprung im Urslawischen. Die Textübersetzungen des neuen Testaments sowie der gesamten Bibel im 16. Jahrhundert legten die Grundlage für die moderne slowenische Schriftsprache. Während Sloweniens Zugehörigkeit zur Österreichisch-Ungarischen Monarchie bis 1918 rückte die slowenische Sprache in den Hintergrund. Die deutsche Sprache dominierte, was sich in zahlreichen Entlehnungen niederschlug. Seit dem 19. Jahrhundert wurde jedoch versucht, deutsche Lehnwörter zu Gunsten von Slawismen zu ersetzen. Mit Gründung des sozialistischen Jugoslawiens im Jahre 1945 wurde Slowenisch, zusammen mit Mazedonisch und Serbokroatisch, gleichberechtigte Staatssprache. Mit der Unabhängigkeit Sloweniens im Jahr 1991 wurde Slowenisch alleinige Amtssprache in Slowenien. Seit dem 01.05.2004 ist Slowenisch zudem eine der Amtssprachen der EU.

    Zu den populärsten Dichtern Sloweniens zählt Kajetan Kovič, der auch Werke von Rainer Maria Rilke, Heym, Heinrich Heine und Stefan George in die slowenische Sprache übertrug. Ein weiterer bekannter Dichter ist Anton Aškerc, nach dem beispielsweise eine der Hauptstraßen Ljubljanas benannt wurde. Als Übersetzer tätig war auch Jurij Dalmatin. Er war der Erste, der die gesamte Bibel aus dem Hebräischen bzw. Griechischen ins Slowenische übersetzte. Als „Nationaldichter” gilt France Prešeren („Poesien”).

    Bekannte slowenische Tageszeitungen sind z. B. „DELO”, „Primorske novice” und „Slovenske novice”. Die Wirtschaftszeitung mit der höchsten Auflage Sloweniens ist „FINANCE”.

    Gern übernehmen wir für Sie Dolmetscheinsätze rund um die slowenische Sprache.

    Im Fachgebiet Wirtschaft erstellen wir für Sie die fachmännische Textübersetzung Ihrer Wirtschaftstexte.

    Auch für die Tourismusbranche stehen unsere spezialisierten Slowenisch Übersetzer Ihnen mit Rat und Tat zur Verfügung.

    Wir fertigen für Sie Textübersetzungen im Themenfeld Technik an. Die mit der Bearbeitung Ihrer Fachtexte betrauten Slowenisch Übersetzer bringen langjährige Übersetzungserfahrung auf dem Gebiet technischer Texte mit. Wir gewährleisten mit diesem Verfahren, dass Ihre slowenischen Übersetzungen hochwertig und zugleich für jeden Leser klar und verständlich sind.

    Zuverlässigkeit ist auch für juristische Textübersetzung ins Slowenische unserer oberste Devise.

    Wir stehen Ihnen auch im privaten Bereich für Slowenisch Textübersetzungen zur Verfügung.

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    Übersetzungsbüro für Spanisch

    Die spanische bzw. kastilische Sprache bildet zusammen mit dem Portugiesischen und Katalanischen die iberoromanische Gruppe innerhalb des romanischen Zweigs der indoeuropäischen Sprachfamilie. Spanisch wird mit dem lateinischen Alphabet geschrieben, das durch einige zusätzliche Buchstaben ergänzt wurde.

    Die Bezeichnungen Spanisch und Kastilisch können synonym verwendet werden. In Spanien ist die Entscheidung für eine der beiden Bezeichnungen oft politisch gefärbt und kann als Abgrenzung zu den anderen in Spanien gesprochenen Idiomen gesehen werden: dem Katalanischen, Galicischen und Baskischen. In Südamerika wird hauptsächlich der Begriff Kastilisch verwendet, in Kolumbien und Mittelamerika wiederum eher die Bezeichnung Spanisch.

    Kastilisch bzw. Spanisch ist Amtssprache in Spanien, die anderen drei Sprachen besitzen lediglich den Status regionaler Amtssprachen in den entsprechenden Gebieten: Katalanisch in Katalonien im Nordosten Spaniens, auf den Balearen, in Valencia, Andorra und Nordkatalonien im Süden Frankreichs, Galicisch in Galicien im Norden Spaniens und Baskisch im Baskenland im Norden Spaniens und Teilen Südfrankreichs.

    Spanisch ist mit ca. 455 Mio. Sprechern, davon ca. 388 Mio. Muttersprachlern, die vierthäufigste gesprochene Sprache, nach Englisch, Mandarin-Chinesisch und Hindi. Was das Interesse der Menschen am Erlernen der spanischen Sprache betrifft, so rangiert Spanisch direkt nach dem Englischen. Sie ist eine der offiziellen Amtssprachen der EU, der Organisation Amerikanischer Staaten und der Vereinten Nationen.

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    Thailändisch

    Die thailändische Sprache ist Teil der Kam-Tai-Sprachen, die wiederrum der Tai-Kadai-Sprachfamilie angehören. Wie die meisten seiner Nachbarsprachen wird das Thailändische als Tonsprache bezeichnet. Durch Änderungen in der Aussprache können vollkommen neue Inhalte vermittelt werden. Hierbei spielen vor allem die Tonhöhe sowie Tonverläufe eine große Rolle. Zur Sprache zugehörig ist ein eigenes Alphabet, die sogenannte „Thailändische Schrift”.

    Interessanterweise lässt sich die jahrhundertealte, stark hierarchische Gesellschaftsstruktur Thailands in der Sprache nachvollziehen. Insgesamt gibt es fünf Stufen, welche unterteilt sind in die gewöhnliche thailändische Umgangssprache, die gehobene Sprache, die Amtssprache, die Hofsprache sowie die Mönchssprache.

    Thailand ist ein Land der Dialekte, so vermischt sich das Thailändische in manchen Regionen mit benachbarten Sprachen, wie zum Beispiel mit dem Laotischen.

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    Tschechisch

    Wie auch das Polnische gehört das Tschechische zur Gruppe der westslawischen Sprachen und somit zur indogermanischen Sprachfamilie. Es ist die Muttersprache von etwa 12 Millionen Menschen, wobei Tschechisch für 10 Millionen zusätzlich als Amtssprache fungiert. Seit 2004 ist Tschechisch auch in der EU offiziell anerkannt.

    Das Tschechische ist dem Slowakischen sehr ähnlich, große Unterschiede gibt es lediglich in Bezug auf die Orthographie. Als erste anerkannte Quelle der alttschechischen Sprache gelten Lieder und kurze Texte aus dem 12. und 13. Jahrhundert. Nachdem im 14. Jahrhundert erstmals alle Teile der Bibel ins Tschechische übersetzt wurden, standardisierte sich die Schriftsprache.

    In Oberschlesien war Tschechisch schon im 15. Jahrhundert allgemein gebräuchlich, bis zur Anerkennung als Amtssprache in den Gebieten Böhmen und Mähren dauerte es noch weitere 400 Jahre. Zuvor hatte das Tschechische in der Zeit der Gegenreformation eine starke Phase der Verdrängung erlebt, erst im Jahre 1780 wurde die moderne tschechische Sprache, wie sie heute in Gebrauch ist, wieder eingesetzt und erweitert.

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    Türkisch

    Türkisch ist Amtssprache in der Türkei, Nordzypern und zusammen mit Griechisch auch im Südteil Zyperns. Türkisch besitzt zudem den Status einer lokalen Amtssprache in Mazedonien, Rumänien und im Kosovo.

    Es gibt ca. 65 Mio. Muttersprachler und ca. 20 Mio. Zweitsprachler der türkischen Sprache. In Deutschland sprechen ca. 2 Mio. Menschen Türkisch.

    Die türkische Sprache zählt zu den oghusischen Sprachen. Die dem Türkischen am nächsten stehenden Sprachen sind Aserbaidschanisch und Turkmenisch.

    Einfluss auf die türkische Sprache hatten das Persische und Arabische, weshalb man noch heute viele Lehnwörter arabischen und persischen Ursprungs im Türkischen findet. Auch europäische Sprachen wie Italienisch, Griechisch, Französisch und Englisch wirkten im Laufe der Jahrhunderte auf die türkische Sprache ein.

    Türkisch verwendet seit 1928 eine Variante des lateinischen Alphabets, das 29 Buchstaben umfasst. Als Grundlage für die Neuschreibung der Wörter gilt der Istanbuler Dialekt, auf der die Hochsprache basiert.

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    Ungarisch

    Wir versuchen, bei unserer täglichen Arbeit im Rahmen Übersetzen und Dolmetschen sprachlich immer auf dem neuesten Stand zu sein und in den verschiedenen Fachgebieten zu jeder Zeit über Weiterentwicklungen in der jeweiligen Fachsprache und Terminologie informiert zu sein, denn die verschiedenen Fachsprachen unterliegen ständigen Modifizierungen, Neuerungen und Anpassungen.

    Sprachliche Neu- und Weiterentwicklungen gehen bei der Auswahl unserer Übersetzer und Dolmetscher für Ihre fremdsprachigen Projekte immer einher mit einer tiefen Kenntnis der Herkunft und Geschichte der jeweiligen Sprache, denn Sprachprozesse sind in der Regel Konglomerate aus in die Sprachgeschichte zurückführenden Sprachströmungen und aktuellen Sprachanwendungen.

    Im Ungarischen beispielsweise verhält es sich so, dass die Sprache der Sprachfamilie Uralisch entspringt und in diesem Rahmen wiederum eine finno-ugrische Abzweigung darstellt. Hieraus erklärt sich beispielsweise, dass Ungarisch so anders ist als ein Großteil der anderen Sprachen Europas, denn es wird nicht der Sprachfamilie der indogermanischen Sprachen hinzugerechnet; vielmehr ist der Ursprung des Ungarischen im eurasischen Raum anzusiedeln.

    Aus einem bestimmten Stamm von Steppennomaden gingen die sogenannten „Magyaren” hervor. Diese bewegten sich nach und nach in mitteleuropäische Richtung, bis sie sich schließlich dort niederließen, wo sich heute das Land Ungarn mit Städten wie Debrecen, Budapest, Szolnok oder Miskolc befinden, alles Städte übrigens, für deren dort ansässige Unternehmen wir gern Übersetzungen oder Dolmetscharbeiten übernehmen, genau wie wir auch gern für Kunden aus Szeged, Pécs, Kecskemét, Sopron etc. Deutsch Ungarisch oder Ungarisch Deutsch Übersetzungen anfertigen.

    Nachdem die Magyaren sich niedergelassen hatten, hielten sie von Anfang an strikt an ihrer Sprache fest und ließen kaum Anpassungen an andere Sprachen zu, ein Umstand, der für die ungarische Sprache bis heute prägend geblieben ist.

    Mehr als 13,5 Millionen Menschen verwenden die ungarische Sprache. Die Sprache findet im Raum Südmitteleuropa Verbreitung. Als Amtssprache gilt sie in Ungarn. Sie kann sich zudem seit Mai 2004 als EU-Amtssprache bezeichnen.

    Es ist interessant, von der Warte des modernen, zeitgenössischen Sprachanwenders einen Blick zurück in die Vergangenheit der Sprache zu werfen, beispielsweise auf eine Stiftungsurkunde einer Abtei, in diesem Fall einer Benediktinerabtei. Dieses Schriftdenkmal geht zurück in das Jahr 1055 und lässt sich auf den Ort Tihany lokalisieren. Zwar ist dieser Text weitgehen in lateinischer Sprache abgefasst, doch enthält er zahlreiche Wortverbindungen auf Ungarisch.

    Als berühmtes Textdokument bezüglich der ungarischen Sprachgeschichte wird die sogenannte „Leichenrede”, auf Ungarisch „halotti beszéd”, angesehen. Diese Rede geht zurück ins dreizehnte Jahrhundert.

    Eine Folge des Ersten Weltkriegs war, dass eine immense Zahl von Ungarn von ihrem Mutterland separiert wurde, sodass viele von ihnen nahe der Grenzen zu Ungarn leben, beispielsweise in der Südslowakei, wo demgemäß auch heute noch viele Menschen Ungarisch sprechen. Gesprochen findet man das Ungarische zudem in der zu Nordserbien gehörenden Vojvodina sowie im rumänischen Siebenbürgen.

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    Ukrainisch

    Ukrainisch gilt neben Russisch und Polnisch als die drittgrößte slawische Sprache der Welt und gehört zu den ostslawischen Sprachen, welche wiederum dem slawischen Zweig der indogermanischen Sprachfamilie angehören.

    Durch massive Auswanderungswellen wurde die Sprache in alle Teile der Erde getragen. So findet man Ukrainisch heute zum Beispiel in Kanada, Brasilien, Rumänien und Argentinien. Insgesamt sprechen rund 47 Millionen Menschen Ukrainisch, 37 Millionen bezeichnen es als ihre Muttersprache.

    Geschrieben wird Ukrainisch im kyrillischen Alphabet, jedoch im Vergleich zum Russischen in einer leicht abgeänderten Form. In der Vergangenheit wurde Ukrainisch oft als Dialekt des Russischen abgetan, tatsächlich bestehen aber deutliche Unterschiede, die vor allem in der Sprachgeschichte zu finden sind.

    Entstanden aus einer Schriftsprache, dem Altoslawischen (ca. 15. − 18. Jahrhundert), entwickelte sich das Ukrainische über ein im 18. Jahrhundert gebräuchliches Kirchenslawisch und eine aus der Volkssprache stammende ukrainische Schrift- und Literatursprache hin zum heute gesprochenen Ukrainisch. Diese neue Sprache blieb jedoch lange Zeit ein lediglich im alltäglichen Sprachgebrauch genutztes Kommunikationsmittel; aufgrund der damaligen Machtverhältnisse und aus Prestigegründen wurde Russisch oft bevorzugt, vor allem von der gebildeten Mittelschicht. Seinen Tiefpunkt erfuhr das Ukrainische schließlich Ende des 19. Jahrhunderts, als aus Angst des Zaren vor Machtverlust jegliche ukrainische Publikation verboten wurde. Zuwiderhandlungen, wie die des prägenden Dichters Taras Schewtschenko, wurden mit Verbannung bestraft.

    Den Durchbruch zurück zur gesprochenen und dann sogar offiziellen Sprache erlangte das Ukrainische Jahrzehnte später mit der Gründung der Ukrainischen Volksrepublik im Jahre 1918. In der späteren Ukrainischen Sowjetrepublik wurde Ukrainisch jedoch erneut vom Russischen als allgemeingültige Verkehrssprache dominiert, wenngleich auch nicht verboten.

    Bis heute ist in der Ukraine der starke russische Einfluss zu spüren, anders jedoch in den Gebieten, in welchen sich Flüchtlinge der Zaren- bzw. Sowjetepoche angesiedelt hatten. In Kanada zum Beispiel findet man noch heute ukrainische Begriffe, die im Sprachgebrauch der Heimat selbst nicht mehr zu finden sind.

    Gegenwärtig ist Ukrainisch die Staatssprache der seit 1991 unabhängigen Ukraine. Der russische Einfluss bzw. die Zensur der ukrainischen Sprache, welche viele und tiefe Spuren hinterlassen hat, ist jedoch noch heute Anlass für viele Diskussionen.

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    Urdu

    Urdu ist eine indogermanische Sprache, die im 16. Jahrhundert auf dem südasiatischen Subkontinent, im heutigen Pakistan und Indien, entstanden ist. Urdu war ursprünglich eine Mischsprache aus Persisch, Punjabi, Hindi, Türkisch und Mongolisch, deren Sprecher sich alle in den Wanderhöfen der damaligen Zeit, vor allem unter der Herrschaft des Großmoguls Akbar (1556 − 1605), aufhielten. Nach und nach vollzog es dann den Wandel von einer Mischsprache zur besseren Verständigung zwischen unterschiedlichen Kulturen hin zu einer eigenständigen Sprache mit eigener Sprachgemeinschaft.

    Heute ist Urdu Amts- und Landessprache in Pakistan und in einigen überwiegend muslimischen indischen Bundestaaten. 10 Millionen Pakistaner bezeichnen Urdu als ihre Muttersprache, jedoch erlangt Urdu nach und nach mehr Bedeutung als Verkehrssprache. Vor allem in Indien, wo es 22 offizielle Sprachen gibt, vereinigt Urdu eine große Anzahl an Sprechern. Zusammengefasst lässt sich feststellen, dass Urdu von insgesamt 150 − 200 Millionen Menschen, rund 40.000 davon in Deutschland, im täglichen Leben genutzt wird.

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    Vietnamesisch

    Das Vietnamesische ist in Vietnam Amtssprache. Die Zahl der Menschen, die Vietnamesisch als ihre Muttersprache verstehen, beläuft sich auf ca. 75 Millionen, wobei direkt in Vietnam ca. 70 Millionen Menschen mit Vietnamesisch als Muttersprache leben.

    Die Mehrzahl der Wörter ist chinesischen Ursprungs, wobei die beiden Sprachen nicht direkt miteinander verwandt sind. Oft wird die Sprache in zwei Gruppen unterteilt, in die sogenannte sinovietnamesische und die vietnamisierte Gruppe. Der vietnamisierte Teil wird, trotz des eindeutig chinesischen Ursprungs, als einheimisch angesehen.

    Wie das Thailändische ist auch das Vietnamesische den tonalen Sprachen zuzuordnen. Jedoch ist Vietnamesisch aufgrund des Vietnamkrieges und die darauf folgende Isolierung des Landes weitestgehend unerforscht. Daher herrscht noch heute Unklarheit über den Ursprung der vietnamesischen Sprache. Einige namhafte Experten gehen jedoch von einer proto-vietnamesischen Urform aus, deren Weiterentwicklung „Vietnamesisch”, aufgrund der Ähnlichkeit zu anderen Sprachen, der austro-asiatischen Sprachfamilie zugeordnet wird.

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